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Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Kraft der Natur

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien besitzen gegenüber fossilen Energiequellen einen entscheidenden Vorteil. Sie stehen in quasi unerschöpflicher Menge zur Verfügung und/oder erneuern sich in relativ kurzen Zeiträumen. Anders als Öl, Kohle und Gas, die einen Regenerationszeitraum von Millionen von Jahren benötigen, sind Wasserkraft, Windenergie, Solarstrahlung und Erdwärme daher wichtiger Bestandteil der zukunftsorientierten Energiepolitik.

Die Grundlagen der erneuerbaren Energien bilden die Sonne, die Gezeiten in den Ozeanen und die Geothermie im Erdinneren. Zur Energiegewinnung lassen sich die Sonneneinstrahlung auf die Erde, die Wasserkraft der Meeresströmungen und die Erdwärme nutzen.

Erneuerbare Energien

Die erneuerbaren Energien rücken in Deutschland immer stärker in den Vordergrund, nicht zuletzt wegen steigender Preise, Sicherheitsbedenken und düsteren Zukunftsprognosen für fossile Energieträger wie Öl und Kohle. Im Jahr 2013 trugen erneuerbare Energien 23,4 Prozent zur gesamten Stromerzeugung Deutschlands bei. Dieser Wert soll sich in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren verdoppeln. Potenzial ist genug da, die erneuerbaren Energien umfassen mit den Bereichen Solar-, Wind- und Bioenergie sowie Wasserkraft und Geothermie strenggenommen sogar mehr Energiequellen als die fossilen Energieträger. Im privaten Haushalt ist vor allem die Solarenergie gefragt, um über Photovoltaikanlagen elektrischen Strom zu produzieren oder mit Hilfe solarthermischer Anlagen heißes Wasser aufzubereiten. Auch die Bioenergie hält in Form von Holzpellets Einzug in Wohnräume. Alternativ steht mit der Geothermie eine weitere Quelle zur Heizung der Wohnung zur Verfügung. Die Geothermie wird mit einer Wärmepumpenanlage gefördert und versorgt Gebäude unter anderem mit Heizwärme und Warmwasser.

Die Windenergie als ausbaustärkster Bereich der regenerativen Energie dient ebenfalls der Stromerzeugung — das Prinzip kennt man von Windmühlen. Ähnlich wurde auch die Wasserkraft bereits früh zum Antrieb von Maschinen genutzt. Diese beiden Bereichen sind jedoch eher als Großanlagen bekannt.