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Foto: Joujou / pixelio.de

Frische Luft

Lüftungstechnik

Der Einsatz von lüftungstechnischen Anlagen ermöglicht den Austausch der Luft in Innenräumen gegen frische Luft von Außen. Notwendig wird dies vor allem bei gesunkenem Sauerstoffgehalt zum Beispiel in großen Büros oder Hörsälen. Auch bei zu hoher Luftfeuchtigkeit oder einem spürbaren Verschmutzungsgrad durch unangenehme Geruchsstoffe, Aerosole oder feine Staubpartikel ist ein Luftaustausch erforderlich. In den meisten Wohnräumen geschieht die Lüftung in der Regel durch das Öffnen von Fenstern oder Türen. Sobald dies jedoch nicht möglich ist (zum Beispiel beim innenliegenden WC), übernimmt die Lüftungstechnik diese Arbeit.

Je nach Bedarf ermöglichen die entsprechenden Anlagen eine Reinigung der Raumluft, liefern Ersatzluft oder sorgen für eine konstante Aufrechterhaltung bestimmter Luftdruck-Werte. Darüber hinaus ist es mit Hilfe der Lüftungstechnik möglich, Schadstoffe über die Entlüftung aus Räumen zu entfernen.

Lüftungstechnik

Die Luft in geschlossenen Räumen ist je nach deren Nutzung nach einem gewissen Zeitraum verbraucht und muss getauscht werden. Der Sauerstoffgehalt sinkt durch die Atmung der Menschen, die Luftfeuchtigkeit steigt durch ihre bloße Anwesenheit. Ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt der Luft macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn kalte Flächen wie Spiegel oder Fenster beschlagen — ein Phänomen, das man gut nach einer heißen Dusche beobachten kann. Um ein Gleichgewicht in der Raumluft herzustellen, ist ohne Lüftungsanlage das tägliche Stoßlüften unumgänglich, um schleichende Schäden wie Schimmelbildung zu verhindern. Vor allem im Winter geht dabei jedoch auch Heizungswärme verloren. Eine Lüftungsanlage ist da eine gute Alternative und spart dank Wärmerückgewinnung nicht nur Heizkosten, sondern schafft zudem eine deutliche Aufwertung der gesamten Wohnung.